Was will ich verdienen?
Oft findet sich dieser Satz in einer Stellenanzeige: „Bitte nennen Sie Ihre Gehaltsvorstellung“. Nicht nur für Geflüchtete ist das eine schwierige Frage. Soll man sie überhaupt schon im Anschreiben beantworten? Und wie kommt man zu einem Ergebnis? Grundsätzlich wird von Personalfachleuten dazu geraten, sich schon im Zuge der Bewerbung dazu Gedanken zu machen und spätestens im Vorstellungsgespräch eine Antwort parat zu haben. Relativ einfach ist es, wenn man über keinerlei Ausbildung und relevante Berufserfahrung verfügt. Denn dann steigt man in der Regel als HelferIn – meist zum aktuellen Mindestlohn – ein. Das heißt aber nicht, dass dieser im Lauf der Zeit nicht gesteigert werden kann. Manchmal lässt sich auch nach bestandener Probezeit über eine kleine Gehaltsanpassung reden. Gehört der Arbeitgeber einer Tarifpartei an oder hat er einen eigenen Haustarif, bieten die Tabellen dazu entsprechende Anhaltspunkte. Hier spielen z.B. Art der Ausbildung und entsprechende Berufserfahr...